Kinder im Burnout: selten erkannt, kaum je behandelt

Viele Kinder retten sich mit ihren Eltern in die Sommerferien. Ja, das Semester war anstrengend, die Hitze hat noch ihres oben draufgelegt. Die Sommerferien geben etwas Luft, aber reicht es, um die Erschöpfung und die damit einhergehende Stressspirale abzukühlen?

Die Epigenetische Forschung bestätigt die Erfahrung in der Praxis der letzten 35 Jahre: die Gene und die ererbte «Load» macht nur 25% der meisten Erkrankungen aus!

Das heisst, die Gene reichen nicht, dass ein AD(H)S-, ein Autismus- oder ein PDA/Zwangs-Syndrom sichtbar und im sozialen Alltag störend wird. Das gilt auch für die Kinder ab ca Kindergartenalter. Die Gene , v.a. die relevanten für das Neurodiverse oder «Überreizspektrum» regulieren v.a. Serotonin, Dopamin und Adrenalin. Je nach genetischer Gewichtung des einen oder anderen werden dann eher Zwang-, Angst- oder kognitive Symptome sichtbar. Aber nur als Tendenz.

Der viel grössere Faktor ist aber die Kombination aus Burnout (Verlust der Kühlung, Downregulation) des Nervensystems und der eskalierenden Muster und neu erworbenen Traumas: Die zunehmende Erschöpfung (Mangelzufuhr an Gaba-ergen Aminosäuren, stressbedingte Hemmung von Sexualhormonen und v.a. der Verlust von Hirn-versorgenden Probiotika im Darm) macht die Betroffenen Stressanfälliger, was zu stärkeren Vermeidungs- und Traumamustern führt. Diese lauten Muster wiederum verstärken die Erschöpfung: ein kontinuierliches Hochschaukeln eines fiebrigen Überreizzustandes, der sich dann als „Diagnose oder Störung“ zeigt.

Das Kind oder der Jugendliche startet zwar ins neue Schuljahr, bricht dann innert Wochen wieder ein, mit noch mehr Angst, Schlafstörungen, Zwangsstörungen, Absentismus, etc.

DAS MUSS NICHT SEIN! Wirklich nicht.

Bei fast all dieses Stressregulationsstörungen wie AD(H)S, ASS, OBD/PDA ist der eskalierende Teil also nicht Psycho oder Erziehung, sondern BIO! Während die Gene (bzw. Gen-Expression) nur bedingt wandelbar sind, sind die biologischen Kühlfaktoren sehr gut behandelbar: mit einem 3-4 wöchigen Protokoll, das die Familien selbständig umsetzen können, behandeln sie das jeweilige Burnout sehr effektiv, wie es der Spitzensport seit mehr als 30 Jahren macht.

Das genährte Hirn ist dann auch echt lern- adaptionsfähig, und kann auch alte Ängste wagemutig durch Erfolgserlebnisse überschreiben. Konstruktive Neuroplastizität in Action

Nutzen Sie die Sommerferien PROAKTIV, helfen Sie Ihrem Kind aus dem Burnout, damit es ohne Angst wieder ins neue Schuljahr starten kann.

Das WIE zeige ich Ihnen gerne in Gruppen-Basiskursen online für HSP oder AD(H)S/ASS oder in Einzelcoachings.

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