HUMAN MOTION für Schulen
ENERGIE-Management · Flow im Klassenzimmer · RESPONSE-ABILITY
Schule ist ein lebendiges System. Kinder, Lehrpersonen und Schulleitung beeinflussen sich fortlaufend gegenseitig. Wenn Regulation gelingt, wird Energie für Lernen, Beziehung und Entwicklung verfügbar.
Wenn sie zunehmend verloren geht, wird Schule für alle Beteiligten anstrengender. Das Burnout der Kinder wird zum Burnout der Lehrpersonen.
Die Schule soll nicht immer mehr leisten, sie kann regulieren lernen. Und die jungen Menschen in einer komplexen Welt navigierfähig machen.
Was wäre, wenn wir Herausforderungen in der Schule nicht nur beim einzelnen Kind suchen – sondern auch in der Dynamik des Systems?
Energie-Management und Burnout
Lernen braucht verfügbare Energie und Rhythmus
Das Grossraumbüro Klassenzimmer ist ein sehr reizdichtes, hochdynamisches Gefüge und ist anspruchsvoll für die Grossen und kleinen «Mitarbeiter». Stress, Reizüberflutung, Schlafmangel und dauernde Selbstregulation kosten zusätzlich Energie, die sich in Pausen oder in der Freizeit kaum regenerieren lassen.
Ein erschöpftes und unterernährtes Gehirn lernt nicht, es sammelt nur noch fremde Strategien, kopiert und versucht Schamgefühle und Rückweisung zu verhindern. Besonders neurodiverse Kinder können dabei früher an ihre Grenzen kommen und reagieren mit mehr Stresshormonen.
Das «schwere» ADHS, das «schwere» ASS, hat weniger mit den Genen zu tun, sondern mit der Ausprägung der neurologischen Erschöpfung (Burnout) und der Friktion im Milieu. Schulabsentismus oder Stören im Unterricht sind dann Indikatoren für eskalierte Stressreaktionen. Erschöpfung und Friktion sind beeinflussbare Faktoren, wenn man weiss, wie?
Das Burnout der Kinder wird kaum je erkannt, noch weniger behandelt. Das Burnout der Kinder – indem sie kaum lern- und anpassungsfähig sind – wird mit der Zeit zum Burnout der Lehrperson.
Wir schauen darauf, wie Energie und Regulationsfähigkeit im Schulalltag wieder aufgebaut und geschützt werden können.

Flow im Team Klassenzimmer
Eine Klasse begleiten ist das Entwickeln einer Gruppen-Choreographie für sehr unterschiedlicher Menschen.
Kinder lernen unterschiedlich. Sie nehmen unterschiedlich wahr, reagieren unterschiedlich auf Stress und brauchen unterschiedliche Wege in Aufmerksamkeit und Regulation.Diese Vielfalt bringt viel Dynamik in eine Klasse.
Wenn Kinder ihre Regulationsfähigkeit verlieren, muss das Umfeld mitregulieren. Und ein AD(H)S- Gehirn braucht andere Regulations- und Struktur-Tools als ASS-Gehirn.
Die Lehrperson als DirigentIn eines solchen Orchesters kann Flow im System schaffen und Unterschiedlichkeit überbrücken. Die Tricks sind einfach in den Alltag integrierbar. Und schaffen schnell Luft – für alle Beteiligten.
Oft braucht es weniger Veränderung, als man denkt, damit ein System wieder beweglicher wird.

Lernfreude (RESPONSE-ABILITY im Klassenzimmer)
Wahrnehmen, was gerade gebraucht wird.
Verhalten und Emotionen sind soziale Informationen.
Sie zeigen an, wieviel Energie das einzelne Kind bzw. der Klassenkörper hat und wie sie diese Energie regulieren.
Response-Ability als Lehrperson bedeutet, diese Signale früh lesen und spielerisch Impulse oder Struktur/Rhythmus anbieten können.
Was zeigt dieses Kind gerade?
Was geschieht in der Klasse?
Wo steigt die Spannung?
Wer braucht jetzt Regulation/Struktur – und wer braucht Impulse?
Und Kinder sollen in der Schulzeit dieselbe Fähigkeit der Selbst-Wahrnehmung und Selbst-Wirksamkeit entwickeln, damit sie ihnen als Erwachsene zur Verfügung steht:
sich wahrnehmen · sich regulieren · Beziehung gestalten · Verantwortung übernehmen
Bildung bedeutet auch, antwortfähig zu werden.

FÜR SCHULLEITUNGEN
CARE for the School. CARE for the People.
Eine Schulleitung hält den Bildungsauftrag im Blick und sorgt für die Menschen, die ihn täglich mit Leben füllen. Und baut so eine Plattform, dass die «kleinen Mitarbeiter» sich entwickeln können.
Wir unterstützen Schulen dabei, Belastungsdynamiken früher zu erkennen, Lehrpersonen handlungsfähiger zu machen und Bedingungen zu schaffen, in denen Lernen wieder leichter fliessen kann. Zentrales Thema ist dabei, das individuelle und kollektive Burnout vorzubeugen.
KONKRET
Für Schüler:innen und Klassen
Neurodiversität verstehen · Selbstregulation lernen · Aufmerksamkeit und Energie besser steuern · gemeinsam lernen
Für Lehrpersonen und Teams
ADHS, Autismus, Stress und Burnout präziser lesen · praktische Regulationswerkzeuge · Klassendynamiken verstehen · eigene Energie schützen
Für Schulleitungen
Belastungsmuster im System erkennen · Lehrpersonen stärken · Ausfälle und Schulabsentismus verstehen · Schule als lernendes und responsives System entwickeln
Eine Schule muss nicht immer mehr leisten.
Sie kann lernen, sich geschickter zu bewegen.


